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Sonderausstellungen - Rückblick

Fädeln, Löten, Programmieren
08.10.2014 12.04.2015

Mechanische Wesen im Figurentheater

Seit jeher üben die scheinbar selbständigen Wesen eine so große Faszination auf den Betrachter aus, so dass dieser der Figur oder Puppe auch menschliche Regungen zugesteht. Dies ist ganz besonders im Figurentheater zu beobachten: nach kurzer Zeit scheinen die Figuren für den Zuschauer regelrecht zu leben!

Diese Sonderausstellung zeigte Roboter und roboterähnliche Wesen. Diese können heute nicht mehr nur durch den Menschen, sondern auch durch ausgeklügelte Mechanik und brillante Technik zum Leben erweckt werden: Technische Evolution führt zu künstlerischer Intelligenz.

So wird "Schlupp vom Grünen Stern" von der Augsburger Puppenkiste für kleine Zuschauer keine Marionette mehr, sondern ein Freund und Spielkamerad von nebenan. Auch der Roboter "Robbi" und sein Freund Tobbi machten sich gemeinsam auf den Weg, um drei Roboterprüfungsaufgaben zu lösen. "Washington", ein Hund aus der Werkstatt von Norman Schneider, begeisterte mit seiner Augen- und Ohrentechnik und ließ vergessen, dass es sich um einen Hund aus Metall, Holz und Stoff handelte. Der Roboter "Nali" - eine Leihgabe der Universität Augsburg / Lehrstuhl für Multimodale Mensch-Technik Interaktion - zeigte in dieser Ausstellung Tai Chi-Übungen und animierte die Besucher dazu, diese mitzumachen. Modellentwürfe aus der Inszenierung "Turandot" von Stefan Fichter, Originalfiguren von Steffen Mottram, Robert Reberle und Norman Schneider waren ebenso zu sehen, wie technische Figuren und roboterähnliche Wesen großer Theater.

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