Projekte
Die
Augsburger Puppenkiste
ist aktiv mit ...
Paula
und die Kistenkobolde
Im Rahmen des Papilio® Projektes, einem Programm zur Vorbeugung
gegen die Entwicklung von Sucht- und Gewaltverhalten, entstand
in der Augsburger Puppenkiste in Zusammenarbeit mit dem beta Institut
"Paula und die Kistenkobolde".
Die Geschichte wurde von Peter Scheerbaum geschrieben, die Musik
komponierten Wolfgang Lackerschmid und Stefanie Schlesinger. "Paula
und die Kistenkobolde" wurde als Stück inszeniert und
zudem als Hörspiel und DVD aufgenommen.
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Bär
Ralphi entdeckt ...
Basierend auf einer Idee von Thomas Kern und Klaus Marschall ist
der Bär Ralphi unterwegs um Alltagsprobleme kindgerecht zu
lösen.
Der
TV-Sender BR-alpha strahlt seit Ostersonntag 2005 die Folgen aus.
Sendetermine sind immer sonn- und feiertags um 10.00 Uhr. Und
dann nochmals Freitag darauf um 16.15 Uhr und Samstag um 10.00
Uhr.
Und für alle Fans gibt es Ralphi auch als Kuscheltier!
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Der
Augsburger Kasperl unterwegs
Auf den DVDs "Augusta Kasperlicorum"
entdeckt der Augsburger Kasperl seine Stadt, in "Augusta
Mozarteum" besucht er die Orte an welchen Wolfgang
Amadeus Mozart
Musikgeschichte geschrieben hat, und in "Augusta
Familiares" geht er auf Entdeckertour und zeigt
die schönsten Freizeitideen in Bayerisch-Schwaben.
Filmausschnitt
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Tourneestück
"Urmels große Reise"
Die
Augsburger Puppenkiste inszeniert derzeit ein neues Theaterstück
"Urmels große Reise" in offener Spielweise.
Dieses Theaterstück für Kinder und Erwachsene ab 5
Jahren wurde vom Ensemble der Augsburger Puppenkiste frei nach
Motiven aus Max Kruse´s Kinderbüchern konzipiert
und von Klaus Marschall in Szene gesetzt.
Damit reagiert die Augsburger Puppenkiste auf die Zunahme von
Interessenten aus der ganzen Bundesrepublik Deutschland und
dem Ausland an Auftritten des Marionettentheaters.
Während eine Tournee der gesamten Bühne nach dem Augsburger
Vorbild, wie sie in den Jahre 1998 bis 2003 vielerorts durchgeführt
wurde, nur mit enormen, zeitlichen und finanziellen Aufwand
möglich und an bestimmte Raumgrößen gebunden
war, wird die Puppenkiste in offener Spielweise an den unterschiedlichsten
Orten möglich sein.
Die offene Spielweise, bei welcher Puppe und Puppenspieler sichtbar
sind, hat sich während der HEXAL-Tournee, welche die Augsburger
Puppenkiste seit mehreren Jahren in deutschen Kinderkliniken
auftreten lässt, bereits bewährt. Mit dem Stück
"Das kleine Känguru und der Angsthase", das ursprünglich
für kranke Kinder verfasst wurde, ist das Marionettentheater
bereits an diversen anderen Orten mit großem Erfolg aufgetreten.
So führten Gastpielreisen das "Känguru"
bereits nach Japan und in die USA.
Künftig wird nun das "Urmel" auf Reisen gehen
und Kinder wie auch Erwachsene durch das Spiel der Marionetten
verzaubern.
Die
Kulisse, für die Hans Kautzmann in bewährter Weise
verantwortlich zeichnet, besteht zunächst aus einer Kiste,
welche zentral auf der Bühne stehen wird. Diese Kiste wird
zu Beginn der Vorstellung wie ein Bilderbuch aufgeklappt und
öffnet damit die Sicht des Zuschauers auf das Bühnenbild.
Durch das weitere Aufklappen der "Seiten" wechseln
die Bilder auf offener Bühne, während die Figuren
und Spieler weiterhin sichtbar bleiben.
Bei "Urmels große Reise" treffen wir die aus
den Fernsehproduktionen bekannten Figuren der Insel Titiwu.
Das Hausschwein und Ziehmutter des Urmels "Wutz" klagt
über starke Bauchschmerzen. Professor Habakuk Tibatong,
der einst den Tieren das Sprechen beigebracht hat, verschreibt
der Kranken Rizinus, welches das Urmel sofort besorgen möchte.
Dabei trifft es auf "Wawa", den Waran, dem das Wort
Rizinus gänzlich unbekannt ist. Er kenne nur Rhinozeros,
und das gäbe es nur in Afrika. Also macht sich unser Urmel
auf den abenteuerlichen Weg nach Afrika, um ein Rhinozeros zu
suchen.
Das Stück dauert ohne Pause ca. 40 Minuten, 4 Puppenspieler
mit 8 Figuren sind dabei im Einsatz. Die Musik wurde von Martin
Stefaniak in bewährter Puppenkistenart geschrieben und
eingespielt.
Die Bühne ist seitlich eingerahmt von 2 Roll-Up-Displays,
auf welchen die Augsburger Puppenkiste abgebildet ist. Hier
findet sich auch die Möglichkeit Sponsoren mit ihrem Logo
publikumswirksam einzubinden.
Die Uraufführung von "Urmels große Reise"
war am 05. Juni 2009 anlässlich der Sonderausstellung "60
Jahre Augsburger Puppenkiste" in Bad Kreuznach. Die erste
große Reise stand dann bereits im Oktober des gleichen
Jahres an, als die Puppenkiste auf Einladung der Augsburger
Partnerstädte Amagasaki und Nagahama nach Japan reiste.
2010 sind bereits Auftritte u.a. in Singapur und Malaysia sowie
Portugal in Planung. Das Augsburger Publikum wird die neue Geschichte
mit dem Urmel jedoch voraussichtlich erst bei den "klapps"-Puppenspieltagen
2010 kennenlernen.
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Nicht
lustig
"Nicht
lustig", ein Figurentheaterstück des Freien Ensembles
Augsburg - Judith
und Carsten Gardner, Stefan Schmieder und Phil Bierbrauer -,
erzählt keine Geschichte im klassischen Sinn. Es ist vielmehr
ein Bericht, der mit optischen Eindrücken dokumentieren
will, was geschieht, wenn das Starke etwas viel Schwächeres
zu unterdrücken versucht. Was passiert mit dem Unterdrückten?
Wie verändert sich der, der die Macht hat? Der zuerst in
freundlicher Maskerade daherkommt? Und wie fühlt sich das
an für die Zuschauer?
Dafür galt es, einfache Bilder zu finden. Ein ganz gewöhnlicher
Mann lebt ein ganz gewöhnliches Leben - er hat ein Zuhause,
eine Arbeit, er ist ein tüchtiger Schmied - und er hat
einen Traum: Er will etwas Schönes bauen, nach dem Vorbild
eines kleinen Schmetterlings, der ihm draußen in der Natur
begegnet ist. Fleißig macht er sich ans Werk, doch aus
Gründen, die er selbst nicht zu begreifen vermag, drängt
sich ein Wesen in sein Leben, dessen Erscheinen seine Existenz
radikal verändert und bedroht. Der Mann ist dem scheinbar
völlig ausgeliefert... und doch...
Das
Freie Ensemble inszenierte seinen "Bericht" mit Unterstützung
der Augsburger Puppenkiste ursprünglich für das Projekt
"Schule ohne Rassismus". Das
Stück wurde erstmals 2008 in Erdingen uraufgeführt.
Es versteht sich als Teil eines größeren Ganzen und
will eingebettet sein in einen Rahmen, der Raum gibt für
andere Arbeiten und Gespräche zu den Themen "Ausgrenzung",
"Einsamkeit", "Angst" oder "Heimatverlust".
Geeignet für Erwachsene und Kinder ab 10 Jahren,
Dauer: ca. 45 Minuten.